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Texte für lebendes Kind


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Die hier wiedergegebenen Texte wurden von verwaisten Eltern zugesandt.
Sollte einer der Texte ein Copyrigth verletzen, so bitte ich um entsprechende Mitteilung. Ich werde dann diesen Text umgehend entsprechend kennzeichnen bzw. entfernen.

Das Wunder Kinder    
     
     
Das Wunder Kind

Wann wird man unsere Kinder in der Schule lernen, was sie selbst sind?
Jedem dieser Kinder sollte man sagen: "Weißt du, was du bist?
Du bist ein Wunder! Du bist einmalig!
Auf der ganzen Welt gibt es kein zweites Kind, das genauso ist wie du.
Und Millionen von Jahren sind vergangen,
ohne dass es je ein Kind gegeben hätte wie dich.
Schau deinen Körper an, welch ein Wunder!
Deine Beine, deine Arme, dein geschickter Finger, deinen Gang.
Es gibt nichts, was du nicht werden könntest.
Jawohl, du bist ein Wunder.
Und wenn du erwachsen sein wirst, kannst du dann einem anderne wehe tun,
der, wie du selbst, auch ein Wunder ist? (Pablo Casals)

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Vergiss es nie:
Vergiss es nie, dass Du lebst war keine eigene Idee und dass Du atmest, kein Entschluß von Dir.
Vergiss es nie, dass Du lebst war keine eigene Idee und dass Du atmest, sein Geschenk an Dich.
Vergiss es nie, niemand denkt und fühlt und handelt so wie Du, und niemand lächelt, so wie Du es tust.
Vergiss es nie, niemand sieht den Himmel ganz genau wie Du und niemand hat je, was Du weißt gewußt.
Vergiss es nie, Dein Gesicht hat niemand sonst auf dieser Welt und solche Augen hast alleine Du.
Vergiss es nie, Du bist reich, egal ob mit, ob ohne Geld Und Du kannst leben, niemand lebt wie Du.

Du bist gewollt,
kein Kind des Zufalls
keine Laune der Natur,
ganz egal,
ob Du Dein Lebenslied
in Moll singst oder Dur
Du bist ein Gedanke Gottes,
ein genialer noch dazu.

Du bist Du.

 

Ein Kind ... das ist Liebe, die Gestalt angenommen hat,
  es ist Glück, für das es keine Worte gibt,
  es ist eine kleine Hand,
die zurückführt in eine Welt,
die man vergessen hat.

Ich heiße ... und bin nach neunmonatiger Reise am ... um ... Uhr in ... gelandet.
Bei meiner Ankunft war ich bereits ganze ... cm groß und wog schon ... Gramm.
Es freuen sich riesig die Eltern ... und ...

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Der Zug des Lebens (Verfasser leider unbekannt)

Vor einiger Zeit las ich ein interessantes Buch,
in dem das Leben mit einer Zugreise verglichen wurde:

Wir steigen darin oft ein und aus,
bei manchen Aufenthalten gibt es angenehme Überraschungen
und glückliche Momente,
aber auch Unfälle und Traurigkeiten bleiben uns nicht erspart.

Eigentlich wollen wir in den ersten Lebensjahren immer bei unseren Eltern bleiben. Aber bald lernen wir noch andere Mitmenschen kennen.
Wir glauben dann, dass z. B. unsere Kindergartenfreunde auch während unserer ganzen Reise dabei sein werden.

Aber leider steigen sie irgendwann aus und lassen uns, ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und ihre Gesellschaft, allein zurück.

Allerdings steigen andere Personen, die für uns wieder sehr wichtig werden, in den Zug ein.

Es sind Menschen, die wir schätzen lernen und die uns zu neuen Freunden werden

Manche Personen, die einsteigen, betrachten ihre Reise nur als
Abwechslung und schleppen
viel zu viel mit sich herum.

Andere finden alles nur traurig auf ihrer Fahrt durch’s Leben.

Doch zum Glück gibt es auch frohe Menschen im Zug, die fast immer mitfahren und bereit sind, zu helfen, wenn es nötig ist.

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine Sehnsucht.

Manche stürzen uns sogar in Not.

Manche steigen ein und wieder aus, und wir bemerken sie kaum.

Wir wundern uns, dass manche der Passagiere, auch die, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Waggon setzen, und uns auf einer langen Strecke wieder allein lassen.

Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, sie zu suchen und uns zu ihrem Abteil durchzukämpfen.

Leider können wir uns dann aber nicht zu ihnen setzen, weil der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.

So ist das Leben:
Voll an Herausforderungen, Träumen, Hoffnungen
und Abschied nehmen.
Machen wir unsere Reise, so gut wie wir es können.

Versuchen wir mit allen im Zug gut auszukommen; denn sie wollen, wie wir, an ihrem Ziel gut ankommen.

Denken wir daran, dass es sein kann, dass einer der Gefährten nicht gut weiter fahren kann und unsere Unterstützung benötigt.

Auch wir sind glücklich wenn jemand dassist, der uns versteht. 

Das große Mysterium unserer Reise ist,
dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden,
und genausowenig,
wann unsere Mitreisenden aussteigen müssen,
nicht einmal die, die direkt neben uns sitzen.

Es wird sicher nicht leicht fallen, aus dem Zug aussteigen zu müssen.
Die Trennung von unseren liebsten Mitreisenden
wird uns sicher sehr weh tun.
Doch es ist gut, daran glauben zu können, dass wir uns irgendwann wiedersehen werden.

Was uns glücklich machen wird, ist der Gedanke,
dass wir ab und zu unser Gepäck irgendwo abstellen durften, um auch wieder anderen beim Tragen helfen zu können, wenn ihnen ihr “Rucksack” zu schwer geworden war.

Achten wir darauf, dass wir eine gute Reise haben
und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat.
Versuchen wir, beim Aussteigen einen leeren Sitz zurückzulassen,
der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt. 

Mit den besten Wünschen für eine glückliche Reise!!!

 

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