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Die hier wiedergegebenen Texte wurden von verwaisten Eltern zugesandt.
Sollte einer der Texte ein Copyrigth verletzen, so bitte ich um entsprechende Mitteilung. Ich werde dann diesen Text umgehend entsprechend kennzeichnen bzw. entfernen.
Kleiner zarter Schmetterling Der Tod kann Jedes Leben

Meine Hände streicheln

Es war, als hätte Ich bin nicht tot
Tränen, Wut und Leere Öffne deine Augen Wer in den Herzen
  Manchmal Lösch nicht
Schmerz Einzeln ist der Mensch Still, sei leise
Nachthimmel Ich werde leben Gottes Acker
Geduld    

Kleiner zarter Schmetterling

Kleiner zarter Schmetterling auf meiner Hand,
warum bewegst du deine Flügel nicht?
Ich lege dich sanft auf ein grünes Moosbett,
versuche dir Leben einzuhauchen.
Vergebens, du wirst dich nie der
wärmenden Sonne zuwenden,
niemals dem Himmel nahe sein,
kleiner zarter Schmetterling auf meiner Hand. (Lisa)

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Meine Hände streicheln

Meine Hände streicheln meinen Leib,
wo noch vor Tagen schlug dein kleines Herz.
Mein Herz ist krank und weint,
sehnt sich nach dir.
Mein Mund spricht mit dir, mein Kind,
fragt nach dem WARUM.
Warum bist du gegangen,
ohne je gesehen diese Welt?
Nun schaust du wie so viele Sternenkinder,
zu uns herab in der Nacht,
die Nacht, die so grau wie meine kranke Seele. (Lisa)

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Tränen, Wut und Leere

Tränen, Wut und Leere;
Keine Freude mehr, nur noch Trauer.
Und die vielen Fragen ohne Antwort.
Warum musstest du sterben?
Was habe ich verkehrt gemacht?
Warum ausgerechnet du?
Ich habe kaum die Kraft zum Atmen.
Ich bin umgeben von Hoffnungslosigkeit.
Wie soll mein Leben ohne dich weiter gehen?
Hat alles noch einen Sinn?
Es ist so schwer das alles zu Begreifen.
Wann wird es mir wieder besser gehen?
Und werde ich wieder Lachen können? (Lisa)

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Schmerz

Worte fehlen
Bilder quälen
Trauer beißt mein Herz
Wirst von Engeln geleitet
Meine Liebe dich begleitet
Zurück bleibt ein Loch
Ein Riss in meiner Seele
Gefüllt mit Tränen (Heidrun-Auro Brenjo)

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Nachthimmel

Wenn du bin Nacht den Himmel anschaust,
wird dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihren lache.
Du allein wirst Sterne haben, die lachen können. (A. St. Exiperey)

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Geduld

Geduld ist das Schwerste und das Einzige, was zu lernen sich lohnt.
Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede,
alles Gedeihen und Schöne in der Welt
beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen. (Hermann Hesse)

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Der Tod kann

Der Tod kann uns von unseren Lieben nicht trennen, denn
da ist die Erinnerung, die in unseren Herzen weiterlebt,
da ist die Dankbarkeit, die uns im Gedenken an sie erfüllt, und
da ist die Liebe, die niemals enden wird. (Irmgard Erath)

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Es war, als hätte

Es war, als hätte der Himmel die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder, die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis die Wäler, so sternenklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus. (Joseph Eichendorff)

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Öffne deine Augen

Öffne deine Augen und beachte die Wunder um dich herum
Öffne deine Augen und bestaune die Wunder in dir drin
Öffne deine Seele und lass die Wunder in dich hinein
Weil es dir gut tut. (Susanne Schneebeli)

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Manchmal

Manchmal sieht unser Schicksal aus
wie ein Fruchtbaum im Winter.
Wer sollte bei dem traurigen
Ansehn desselben wohl denken,
dass diese starren Äste,
diese zackigen Zweige
im nächsten Frühjahr wieder grünen,
blühen, sodann Früchte tragen könnten;
doch wir hoffen`s, wir wissen`s. (Johann Wolfgang von Goethe)

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Einzeln ist der Mensch

Einzeln ist der Mensch ein schwaches Wesen,
aber stark in der Verbindung mit anderen.
Einsam müht er sich umsonst.
Ein Blick des Freundes in sein Herz,
ein Wort des Rates, seines Trostes
weitet und hebt ihm den niedrigen Himmel,
rückt ihm die Decke des Trauerns hinweg. (Johann Gottfried Herder)

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Ich werde leben,

Ich werde leben,
solange euer Herz schlägt.
Ich werde leben,
solange ich bei euch einen Platz
im Herzen habe.
Ich werde leben,
solange ihr euren Weg geht.
Ich werde leben,
solange in eurem Leben
ein Lächeln erscheint.
Wenn ihr mich sucht, dann sucht
in eurem Herzen.
Wenn ihr mich dort findet,
dann lebe ich in euch weiter. (Milead Shalin)

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Jedes Leben

Jedes Leben ist in der Tat
ein Geschenk
Egal wie kurz
Egal wie zerbrechlich
Jedes Leben ist ein Geschenk
Welches für immer
in unseren Herzen weiterleben wird.

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Ich bin nicht tot

Ich bin nicht tot
Ich wechselte die Räume
Ich leb in Dir
Ich geh durch Deine Träume (Michelangelo)

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Wer in den Herzen

Wer in den Herzen seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern.
Tot sind nur die, die wir, die Menschen,
zu Lebzeit schon vergessen haben. (Goethe)

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Lösch nicht

Lösch nicht ihren Namen aus
Verließen sie auch dies Leben
Lösch nicht ihren Namen aus
als hätt es sie nie gegeben
Das Liebste, das wir besessen
In ihnen das Zukunftsbild gesehen
Erwarte nicht Vergessen
als wäre nichts geschehen
Denn ich will weiterleben
Doch wie, weiß ich nicht gut
Gehöre hier zu diesem Leben
Und brauch zum Überleben Mut
Lösch darum nicht ihren Namen aus
Nenn ihren Namen und lass mich wissen
Auch dir soll's kein Vergessen geben
Nur so kann ich noch weiterleben.
(aus dem Niederländischen, Axel und Liesbeth Holst nach einem Gedicht von Gerry den Otter)

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Still, seit leise

Still, seit leise,
es waren Engel auf der Reise.
Sie wollten ganz kurz bei Euch sein,
warum sie gingen, weiß Gott allein.
Sie kamen von Gott, dort sind sie wieder.
Wollten nur kurz auf unsere Erde nieder.
Ein Hauch nur bleibt von Ihnen zurück,
in Eurem Herzen ein großes Stück.
Sie werden jetzt immer bei Euch sein
vergesst sie nicht, sie waren so klein.
Geht nun ein Wind, an mildem Tag,
so denkt, es war Ihr Flügelschlag.
Und wenn Ihr fragt, wo mögen sie sein?
Ein Engel ist niemals allein.
Sie können jetzt alle Farben sehn
und barfuß durch die Wolken gehn.
Und wenn Ihr sie auch so sehr vermißt,
und weint weil sie nicht bei Euch sind,
so denkt, im Himmel, wo es sie nun gibt,
erzählen sie stolz:
Wir werden geliebt!

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Mein liebes Kind

Ganz zart, ganz klein, so fing es an,
als Dein winziges Leben begann.
Ich hatte Dich noch nicht einmal in mir gespürt,
doch als ich von Dir wußte, war ich zutiefst gerührt.
Du hast mir so viel Freude gemacht,
mir tiefe Gefühle und Glück gebracht.
In mir war Friede, um mich war Licht,
daß Du mir genommen würdest, daran dachte ich nicht.
An einem schönen Tag mußtest Du plötzlich geh‘n,
warum, das kann kein Mensch versteh‘n.
Es fehlte plötzlich ein Teil von mir, in mir war es so leer.
Mein liebes Kind. Du fehlst mir so sehr.
Mein Leben ist auf den Kopf gestellt,
denn Du darfst nicht mehr leben in dieser Welt.
Mit Dir war das Leben wunderbar,
doch jetzt ist nichts mehr, wie es vorher war.
Du kannst nun nicht mehr bei mir sein,
ich bin verzweifelt und allein.
So vieles hätte ich Dir gern gesagt,
Du wirst es nie wissen, das macht mich verzagt.
Ich konnte plötzlich nichts mehr für Dich tun,
weiß nicht einmal, wo Du jetzt wirst ruh‘n.
Du bist schon auf die Reise gegangen,
(bevor Dein Leben hat angefangen),
vielleicht hält Dich ein Engel jetzt umfangen.
Ich wünsch‘ Dir in der anderen Welt ein gutes Leben,
daß Du das hast, was ich Dir nicht durfte geben.
Für die kurze schöne Zeit zusammen danke ich Dir,
Du bleibst für immer ein Teil von mir.
Mein Liebes Kind, in Leiden, in Schmerzen,
Du fehlst mir und bleibst immer in meinem Herzen.

Gottes Acker

Ein Acker ist die ganze Welt
wohl unter dem Sternenhaus.
Der Samenkörner ungezählt
streut Gott die Menschheit aus.
Der Halm, der viele Körner trägt,
der neigt sein Kopf ganz schwer.
Wer sich am allerhöchsten streckt,
der ist gewöhnlich leer.
Ein Schnitter kommt im weißen Kleid,
er holt die Garben ein.
Er legt sie für die Winterzeit
still in die Scheune hinein.
Einst kommt der Herr von aller Welt.
Er holte sich heraus.
Und streut sie auf ein schöneres Feld
im Frühjahr wieder aus. (aus Osteuropa)


wenn du beginnst zu lieben...

...sagst du schon Ja
zu den Tränen des Abschieds,
sagst du Ja
zu Hoffnungen,
die sich nicht erfüllen,
zu Anfängen,
die unvollendet bleiben.
Wenn du beginnst zu lieben,
sagst du schon Ja
zu den Schmerzen des Loslassens.
Wenn du beginnst zu lieben,
sagst du schon Ja
zu jemandem,
der seinen eigenen Weg geht,
den du nicht halten kannst,
der sein eigenes Ziel hat.
Wenn du beginnst zu lieben,
sagst du schon
Ja. - (Ruth Rau)


Du Kind bei Gott (Mondsichel)

Du warst ein Kind der Hoffnung.
Unsere Liebe umhüllte dich,
unsere Fantasie schmückte dein Leben aus.

Du warst ein Kind der Freude.
Wie eine Blüte ging unser Herz auf,
denn wir erwarteten dich voll Sehnsucht.

Du warst ein Kind des Lebens.
Wir wollten Leben weitergeben
und uns selbst beschenken lassen.

Du bleibst unser Kind.
Doch du bist ein Kind der Sehnsucht,
das zu einem Kind der Trauer wurde.

Du hast sie nicht gesehen
den Sonnenglanz und die Mondsichel.
Du hast nicht in unsere leuchtenden Augen geschaut.

Nun aber siehst du das Licht,
das strahlende, wärmende Licht der Liebe Gottes,
wo viele Wohnungen sind.

Du bist gesegnet,
du Kind der Hoffnung, der Freude
und des Lebens.

Und mit dir ist gesegnet
unsere Trauer um dich,
du Kind bei Gott
(Hanna Strack)


Für mein Kind Coco ein Ausschnitt aus „Der kleine Prinz“

Es ist wie mit der Blume. Wenn du eine Blume liebst, die auf einem Stern wohnt, so ist es schön, bei Nacht den Himmel zu betrachten. Alle Sterne sind voll Blumen.
Es ist wie mit dem Wasser. Was du mir zu trinken gabst, war wie Musik. Du erinnerst dich, es war gut.
Du wirst in der Nacht die Sterne anschauen. Mein Zuhause ist zu klein, um dir zu zeigen, wo es sich befindet. Es ist besser so. Mein Stern wird für dich einer der Sterne sein. Dann wirst du alle Sterne gern anschauen. Alle werden sie deine Freunde sein. Und dann werde ich dir ein Geschenk machen.
Die Leute haben Sterne, aber es sind nicht die gleichen. Für die einen, die reisen, sind die Sterne Führer. Für andere sind sie nichts als kleine Lichter. Für wieder andere, die Gelehrten, sind sie Probleme. Für meinen Geschäftsmann waren sie Gold. Aber alle diese Sterne schweigen. Du, du wirst Sterne haben, wie sie niemand hat.
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!
Und wenn du dich getröstet hast (man tröstet sich immer), wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so, zum Vergnügen.
Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst. Dann wirst du ihnen sagen: „Ja, die Sterne, die bringen mich immer zum Lachen!“
von ganzem Herzen Katja

 

Es geschieht,
dass eine kleine Seele
die Erde nur streift.
Ihr Ankommen und Gehen
fallen fast in eins.

Ihr kurzes Verweilen ist nicht
umsonst,
denn sie verändert die Erde.

Sie hinterlässt Spuren
in den Herzen derer,
die sie erwartet haben.

Mögen diese Spuren
in die Zukunft führen.

(D. Kellner

 

GEDICHT AN UNSER HERZCHEN "MARIE"

Nie werd' ich vergessen wie es war,

als ich dich zum ersten Mal sah!
Es war so wunderschön
und auch so nah.

Wie gern' hätt' ich dich im Juli empfangen,
doch es gibt leider kein Hoffen und Bangen.

Du musstest gehen,
hast mich allein gelassen,
es tut so weh, ich kann's nicht fassen.

Was hab ich nur gemacht,
das du gegangen bist.
Ich hab in letzter Zeit so oft an dich gedacht,
ich hab dich vermisst.

Warum konnt' ich dich nicht beschützen wie das eine Mutter macht?
Das du von uns weggehst hätt' ich nie gedacht!

Warum hörte dein Herzchen auf zu schlagen?
Mein Kind ich hoffe du musstest dich nicht plagen.

Mir fehlen die Worte,
ich kann kaum noch denken.
So gerne würd' ich dir das Leben schenken.

Was würd' ich alles gegeben,
das du jetzt noch wärst am Leben.

Dein Papa weint Tränen, doch man kann sie nicht sehn'!
Er wollte nie im Leben, dass du von uns musst gehn'!

Wir haben uns so auf dich gefreut,
zu keiner Zeit haben wir dich bereut.

Mein Herzchen du warst unser Leben,
du wirst uns für immer fehlen.

Und wenn du ab und zu guckst von Deinem Stern,
dann denk daran wir haben dich furchtbar, furchtbar gern.
Deine Mama


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