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Bis zum 2. Vatikanischen Konzil Nach dem 2. Vatikanischen Konzil Bild nach Ramon Lull

Bis zum 2. Vatikanischen Konzil

 

Nach dem 2. Vatikanischen Konzil

 

Bild nach Ramon Lull

Bereits Ramon Lull (Raimundus Lullus, 1235-1316) hatte ähnliche Überlegungen. Er konnte sich gegen die Theologie eines Albertus Magnus, Thomas von Aquin und Bonaventura nicht durchsetzen. Ermachte folgende Bild von Himmel und Hölle:
Hölle
 


 

 
Hölle
 

 

 
 

Gott

Himmel

 

 

 

Hölle
 

 

 

Hölle


Wir Menschen sind nach unserem Tofe alle berufen, bei Gott zu sein, im Himmel zu sein. Wir werden jedoch nach unserem Tode objektiv erkennen, wie wir gelebt haben. Wir sind es, die aufgrund unseres Leben sagen, dass wir diese Nähe zu Gott nicht aushalten und die Distanz suchen. Wir schämen uns unserer Sünden.
Je größer unsere Schuld ist, desto größer nehmen wir Abstand von Gott. Je größer der Abstand zu Gott ist, desto größer wird unsere seelsiche Qual, weil wir uns an einen Ort stellen, wo uns Gott nicht haben will. Er will uns ganz bei sich haben, lässt uns jedoch auch nach unserem Tode die Freiheit, uns von ihm zu distanzieren.
Bei ganz großer Schuld flieht der Mensch in die letzten Ecken des Himmels. Dieser Ort wird zumeist als "Hölle" bezeichnet. Auch hier ist die Liebe Gottes. Sie ist auch dort mit gleicher Stärke und Wirksamkeit wie bei Gott selbst. Der Mensch weiß sich auch dort von Gott noch geliebt. Diese Liebe Gottes macht den Menschen fähig, auch noch nach dem Tode die Liebe Gottes anzunehmen und sich somit auf den Weg zu Gott zu machen.

Wie Ramon Lull ging auch Vinzenz Pallotti von der Bibelstelle 1. Joh 4,16 aus.

"Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm."

Vinzenz Pallotti schrieb das noch heute erhältliche Betrachtungsbüchlein "Gott, die unendliche Liebe". Hierin folgt er den Gedanken von Ramon Lull. Als geistlicher Nachkomme Vinzenz Pallottis - Pallottiner habe ich diesen Grundgedanken abgeändert und zum Leitspruch meines Lebens gemacht:

"Gleichgültig war wir tun, wir können es nicht verhindern, dass Gott uns liebt."

Für Sie, die Frauen mit AB, bedeutet dies folgendes:


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