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Gottesbilder


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Gottesbilder des Alten Testaments (AT) Gottesbilder des Neuen Testaments (NT)

Grundsätzliches zu Gottesbildern

Den Gottesbildern steht zunächst mal das Bilderverbot im Dekolog (10 Gebote) scheinbar entgegen.

Ex.20,4: “Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“
Dtn.5,8: „Du sollst dir kein Gottesbildnis machen, das irgend etwas darstellt am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“
Weitere biblische Stellen des Bilderverbots
Lev.26,1: „Ihr sollt euch keine Götzen machen, euch weder ein Gottesbild noch ein Steinmal aufstellen und in eurem Land keine Steine mit Bildwerken aufrichten, um euch vor ihnen niederzuwerfen; denn ich bin der Herr, euer Gott.“
Dtn.4,16-18: „Lauft nicht in euer Verderben, und macht euch kein Gottesbildnis, das irgend etwas darstellt, keine Statue, kein Abbild eines männlichen oder weiblichen Wesens,4:17 kein Abbild irgendeines Tiers, das auf der Erde lebt, kein Abbild irgendeines gefiederten Vogels, der am Himmel fliegt, kein Abbild irgendeines Tiers, das am Boden kriecht, und kein Abbild irgendeines Meerestieres im Wasser unter der Erde.“
Dtn.4,23 „ Ihr sollt euch kein Gottesbildnis machen, das irgend etwas darstellt, was der Herr, dein Gott, dir verboten hat.“
Dtn.5,8: „Du sollst dir kein Gottesbildnis machen, das irgend etwas darstellt am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“
Dtn.27,15: „Verflucht ist der Mann, der ein Gottesbildnis, das dem Herrn ein Greuel ist, ein Künstlermachwerk, schnitzt oder gießt und es heimlich aufstellt. Und das ganze Volk soll ausrufen: Amen.“

Bei den Gottesbildern geht es nicht darum, Bildnisse von Gott anzufertigen, sondern bestimmte Eigenschaften Gottes hervorzuheben. Wenn wir sagen: "Das ist ein Mann wie ein Bär", dann vergleichen wir den Mann von seiner Statur her mit dem eines Bären, groß und kräftig. Oder wenn wir sagen: "Diese Frau ist dünn wie eine Bohnenstange", dann kommt deren Statut it der einer Stange ähnlich, nicht aber einem Bären.

So wollen die biblischen Gottesbilder bestimmte Eigenschaften Gottes hervorheben, nicht Gott mit diesem gleichsetzen. Gott bleibt für einen Juden und Christen (beide Religionen haben das AT als Glaubensgrundlage) der über-allem-Stehende. Wir können von Gott kein Bildnis machen, indem wir sagen, das ist unser Gott.

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zu diesen Aufstellungen

Es geht hier nicht darum, hier ein allumfassendes Kompendium der biblischen Gottesbilder zu schaffen. Es geht auch nicht darum auzuzeigen, wie diese Gottesbilder entstanden sind. Es geht in dieser Aufstellung darum, einen kurzen Überblick in die Vielzahl der Gottesbilder und ihrer Bedeutung damals und heute zu geben.

Es wird dabei auch aufgeräumt mit dem Klischee, dass der alttestamentliche Gott der böse und strafende Gott, der neutestamentliche der gütige und barmherzige Gott sei. Zu diesem Zweck können die beiden Rahmen nebeneinandergestellt und deren Inhalte miteinander verglichen werden.

Die von mir hier gemachten Aufstellungen zu den Gottesbildern erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe hier die wohl häufigsten Gottesbilder des AT und NT in je eigenen Dateien zusammengetragen. Damit ist es möglich, sie miteinander zu vergleichen.

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